Aktuell

 


Ökologisches und gesundes Bauen

Durch einen möglichst geringen Flächenverbrauch und durch kostengünstige ökologische Bauformen sollen ökologische Ziele erreicht werden. Dabei spielt die Südorientierung der Wohngebäude eine besondere Rolle, wobei die städtebaulichen Gesichtspunkte dabei berücksichtigt werden.

Den Bauherren wird die Erstellung von Niedrigenergie-
häusern empfohlen. Dabei ist auf eine optimale Wärmedämmung der Gebäude, auf passive und aktive Solarnutzung zu achten.

Bei der Planung von Häusern ist wichtig, dass
  • alle Aufenthaltsräume nach Süden orientiert sind
  • die Südfassade einen hohen Anteil an Fenstern hat
  • Nebenräume und Verkehrsflächen im Norden liegen.

Das in Regenwasserzisternen gespeicherte Wasser kann zur Gartenbewässerung verwendet werden. Achten Sie bei der Ausführung der Gebäude, dass keine Baumaterialien verwendet werden, die eine nachweisbare Belastung für Mensch und Umwelt zur Folge haben (zum Beispiel Hölzer aus tropischen Wäldern oder aus nicht nachhaltiger Forstwirtschaft, "FCKW-haltige Stoffe", PVC u.ä.).

Familienfreundliches bauen

Bei der Planung ihrer Wohnhäuser sollten die Bauherren an die besonderen Bedürfnisse der Familien mit Kindern denken. Planen Sie jede Wohneinheit so flexibel wie möglich. Denken Sie daran: Irgendwann sind Ihre Kinder aus dem Haus. Das besonders große Kinderzimmer sollte so ausgelegt sein, dass es später geteilt werden kann. Jedes Familienmitglied hat ein Anrecht auf Rückzugs-
möglichkeiten. Ausreichende Abstell- und Vorratsflächen sind erforderlich.
Familienfreundlich bedeutet aber auch, dass man an spätere Jahre denkt: Zum Beispiel an pflegebedürftige Angehörige.

Flexibles bauen

Darunter wird verstanden, dass bereits in der Planung Optionen für spätere Raumänderungen, Standard-verbesserungen oder ergänzende ökologisch orientierte Baumaßnahmen oder Nachrüstungen berücksichtigt werden. Die bauliche Grundstruktur sollte so angelegt sein, dass individueller Ausbau durch die Bewohner - auch in späteren Generationen - möglich ist. Das unfertige, "das wachsende" Haus, eine "Architektur der Aneignung" kann die Ausgangsposition sein.

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